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DAS Journal:

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"Kamdzhalov - Musik ist überall"

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Der Dirigent

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Yordan Kamdzhalov

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Йордан Камджалов

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Yordan Kamdzhalov ist ein erfolgreicher bulgarischer Dirigent, der jedes Orchester, als kollektiven, intellektuellen, emotionalen Kosmos, "gemeinsam schwingen und atmen" läßt und das gesamte kreative, künstlerische Potential zu mobilisieren weiß. Wie bereits der Freundeskreis Heidelberger-Frühling, ein Zusammenschluss Musikbegeisterter feststellte, sind Yordan Kamdzhalov's Konzerte keine Ware, sondern maximale Ereignisse. Er ist ein Philosoph unter den Dirigenten, der durch harte Arbeit, das Ingenium des Augenblicks nutzt und als ein kühner Zauberer, weltweit die Bühnen und die Menschenherzen erobert. Die uneingeschränkte Lebensfreude, die in seinem gesamten musikalischen Wirken zum Ausdruck kommt, erweckt in all denen, die ihn kennen, tiefe Zuneigung und eine alles überstrahlende Verehrung.

 

Sein leidenschaftliches Temperament, der hohe künstlerische Anspruch, sein phänomenales Gedächtnis, analytisches Denkvermögen, absolutes Gespür für Form und Stil der Werke, sowie seine schöpferische Ungeduld und unstillbare Neugier, lassen jede Aufführung, zur Supernova im Universum werden.

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Die positive Lebenseinstellung, Freude und Liebe, die er empfindet, seiner zurückhaltenden Wärme, kann kaum jemand widerstehen. Die Kunst mit Enthusiasmus, der Musik Ausdruck zu verleihen, was nicht in Worte gefaßt werden kann, erlebbar zu machen, ist sein Hauptanliegen. Dabei läßt er Klangwelten entstehen, die durch das innere Feuer und die Leidenschaft getragen werden, Zeit und Raum auflösen, Körper und Seele mit der Musik entschweben lassen.
                                                                                                                          

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Orchester und Chor auf ein Ziel hinzuführen, die Nuancierung der Dynamik, die Färbung des Timbres, die Ausstattung der Phrasen, das agogische Spiel, sind Aufgaben, die er mit Einfühlungsvermögen, Seelenverbundenheit und Ausschöpfen des künstlerischen Potentials, akribisch heraus zu arbeiten vermag. Zuletzt die Musik, nicht nur als Notentext verstanden, sondern der emotionalen, energetischen Wirkung, als Medium, gefühlte Resonanz zu verleihen. Er ist ein Dirigent mit Sucht-Potenzial.

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Kaum ein Dirigent wird so intensiv zum Medium des Klangs und der Musik.  Mit ästhetischer Anmut, in leidenschaftlicher Hingabe versunken, interpretiert er, mit kleinsten, feinen Bewegungungen, gänzlich ruhender Stille und explodierenden Körpereinsatz, erlebbar Musik, die unter die Haut geht und tiefsten Eindruck hinterläßt.

Seine slawische Seele, die dichten schwarzen Haare, die funkelnden dunklen Augen und das strahlenste Lächeln bewirken, zu seinem liebenwerten, bescheidenen, sanften Naturell, eine hochgradig charismatische Ausstrahlung. Er agiert in seinen Darbietungen plastisch, dynamisch und hypnotisierend. Das ist wirklich sehr beeindruckend und faszinierend. Man taucht in eine andere Welt ein und fühlt die Emotionen. Dieser junge Mann ist ein Vollblutdirigent. Die Zähigkeit und Detailgenauigkeit, mit der der neununddreizig Jährige seine Ideen umsetzt sind sehr professionell.

Musik ist nicht etwas, das sich einer Definition durch Denksymbole und sprachliche Konventionen erfassen läßt. Sie entspricht keiner wahrnehmbaren Daseinsform. Musik ist nicht etwas. Etwas kann unter bestimmten einmaligen Voraussetzungen Musik werden. Und dieses “Etwas“ist der Klang. Also: Klang ist nicht Musik; Klang kann Musik werden. Er läßt die Kraft der Musik erleben, die aus den Tiefen der menschlichen Seele kommt, in seiner kollektiven Manifestation triumphiert und in allen Herzen, im wahrsten Sinn, gemeinsam explodiert.

Ein wahrer Künstler ist kein Fliehender, er ist ein Verfolgender, der mit aller Kraft seine Visionen einzuholen versucht. Er sieht es als seine Aufgabe, der Welt Sinn und Schönheit zu verleihen. Das hat er durch seine, allseits geachteten Kulturprojekte mit dem fantastischen Genesis Orchester und seinem einzigartigen experimentellen Chorformaten, hinreichend unter Beweis gestellt. Sein Können brachte ihm nicht nur Popularität und ein verehrendes Publikum, sondern die absolut verdiente Anerkennung durch die Verleihung des Echo Klassik 2017.

GENESIS ORCHESTRA wurde mit seiner ersten CD Aufnahme für den renommierten deutschen Opus Klassik Award 2019 nominiert! Die Nominierung erfolgt in der Kategorie "Konzertaufnahme des Jahres" (Karl Cherni und Max Bruch - Konzerte für zwei Klaviere und Orchester), aufgeführt vom Klavierduo Genova§Dimitrov, GENESIS ORCHESTRA, BNR Symphony Orchestra, unter der Leitung von Yordan Kamdzhalov. 

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Dieser Dirigent ist für sein Publikum ein kundiger Führer durch kompliziertes musikalisches Gelände und wird zum Übersetzer einer Geheimschrift und verschlüsselter Botschaften. So vermittelt er nicht nur zwischen Notenschrift und Klang, ist Medium zwischen Partitur und Orchester, sondern eben auch zwischen Orchester und Publikum. Dieses“Übersetzen“und“Ausdeuten“ kann aber nur wirksam werden, wenn dem Adressaten die Interpretation“etwas sagt“. Dazu bedarf es eines komplexen Prozess des Mediums beim Lesen und Deuten der Partiturschrift.

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Die Kommunikation zwischen Dirigent und Orchester stellt dabei den Mittelpunkt dar und teilt sich vorwiegend gestisch und mimisch mit. Sie wirkt bildhaft, energetisch und atmosphärisch. Dafür braucht es Einfühlbereitschaft und -fähigkeit. Diese Kraft der Übertragung ist nicht lernbar, wie beispielsweise Stil oder technische Dinge, die das Orchester umzusetzen hat, sondern unterliegt gänzlich der charismatischen Ausstrahlung, mittels Mut, Intelligenz und Autorität als Verkörperung des gefühlten letzten“Helden“.

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Der Gleichklang im Erleben zwischen den Musikern und dem Publikum ist dabei ein unerklärliches Phänomen. In einem Konzert werden ständig Entscheidungen getroffen, die in den Proben, nicht bis ins Detail vorbereitet werden können und so im optimalen Fall vom Dirigenten und dem Orchester als eine im Moment gemeinsame Idee empfunden werden.

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Yordan Kamdzhalov wurde, 1980 in Targowishte, Bulgarien, geboren. Nach Abschluss seines Dirigierstudiums in Sofia und Berlin vertiefte er seine Ausbildung an internationalen Akademien und Meisterkursen. Seine Mentoren waren u.a. Lorin Maazel, Bernard Haitlink, Pierre Boulez, Simon Rattle, David Zinman, Daniel Barenboim, Vladimir Jurowski und Esa Pekka Salonen.  

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2006 gründete er das Ensemble Innorelatio Berlin und von 2007 bis 2009 war er Kapellmeister und Studienleiter am Schlosstheater Rheinsberg. 2009 wurde ihm beim internationalen Jorma Panula Dirigierwettbewerb der erste Preis verliehen und im drauffolgenden Jahr wurde er Preisträger beim Gustav-Mahler-Dirigierwettbewerb in Bamberg 2011, im Alter von 30 Jahren, wurde Yordan Kamdzhalov einstimmig zum Generalmusikdirektor der Stadt Heidelberg gewählt, wodurch er zugleich Chefdirigent des Opernhauses, des Philharmonischen Orchesters und des Schlossfestivals wurde.

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Im gleichen Jahr ernannte ihn das Philharmonische Staatorchester Sofia zum Ersten Gastdirigenten. Es folgten Engagements mit über 50 internationalen Orchestern und Opernhäusern – u.a. in London, Paris, Berlin, Hamburg, Zürich, Helsinki, Lissabon, Singapur, Tokyo, Baltimore, Boston und Los Angeles. 2013 gab er sein triumphales Debüt mit dem New Japan Philharmonic, worauf er regelmäßig nach Japan eingeladen wird. Aufgrund wachsender Anforderungen seiner internationalen Karriere, beschließ Yordan Kamdzhalov, seinen Vertrag als Generalmusikdirektor in Heidelberg nicht über 2014 hinaus zu verlängern; er blieb der Stadt jedoch als Erster Gastdirigent erhalten. Während seiner Zeit als GMD erlebte Heidelberg die Höchste Anzahl an ausverkauften Aufführungen in der Geschichte des Orchesters sowie der Oper.


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Das Londoner Bruckner Journal urteilte:“Ich habe bereits viele Aufführungen des Finales (Bruckner 3. Symphonie) erlebt, einschließlich Sir Simon Rattle mit den Berliner Philharmonikern, doch Yordan Kamdzhalov überstrahlte sie bislang alle.“

2016 gründete Yordan Kamdzhalov das aus Mitgliedern und Solisten führender Europäischer Orchester bestehende “Genesis Orchestra“, mit dem er bereits 2016 u.a. im Münchner Gasteig stürmischen Beifall erntete.

Im November 2017 wurde Maestro Kamdzhalov gemeinsam mit dem bulgarischen Klavierduo Genova/Dimitrov für ihre Einspielung von Bela Bartok und Victor Babin Klavierkonzerten (CPO) mit dem ECHO KLASSIK ausgezeichnet. GENESIS ORCHESTRA wurde mit seiner ersten CD Aufnahme für den renommierten deutschen Opus Klassik Award 2019 nominiert! Die Nominierung erfolgt in der Kategorie "Konzertaufnahme des Jahres" (Karl Cherni und Max Bruch - Konzerte für zwei Klaviere und Orchester), aufgeführt vom Klavierduo Genova§Dimitrov, GENESIS ORCHESTRA, BNR Symphony Orchestra, unter der Leitung von Yordan Kamdzhalov. 

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Crescendo trifft Yordan Kamdzhalov

Verleihung Echo Klassik 2017

>>>zum Video.Das Interview<<<

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Im März 2018 leitet er das Genesis Orchestra im ausverkauften Nationalen Kulturpalast in Sofia, Bulgarien, in einem Konzert mit der legendären, australischen Sängerin/Komponistin und Grammy Gewinnerin Lisa Gerrard. Ein besonderes Programmhighlight dabei Goreckis berühmte Symphonie Nr. 3, die daraufhin zur internationalen CD-Veröffentlichung eingespielt wurde.

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Die Weltsensation! Zum Hören, bitte Cover anklicken.
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Im Anschluss folgte ein gefeiertes Debüt in Doha mit dem Quatar Philharmonic Orchestra zur Feier des Europatags. Seit September 2018 ist Yordan Kamdzhalov musikalischer Leiter und Chefdirigent des Opernhauses in Rijeka – dem"Croatian National Theatre Ivan Zajc.

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Kunst, Wissenschaft und Philosophie sind für ihn synthetisch vereint. Er gründete eine Stiftung zur Förderung begabter junger Musiker und beschäftigt sich mit einer wissenschaftlichen Untersuchung über das Phänomen “Globalisierung der musikalischen Struktur“ und hegt eine besondere Faszination zu Fragen der Physik und Astronomie und deren Verbindung zur Klang- und Musikwelt.


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2014 benannte die US Raumfahrtbehörde NASA mit der Internationalen Astronomischen Union(IAU) den Himmelskörper – Kleinplaneten 52292 - „Kamdzhalov“ nach dem charismatischen jungen Dirigenten.

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Hier>>>NASA<<<

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Die Stiftung „Yordan Kamdzhalov“ wurde mit dem Ziel gegründet, junge bulgarische Talente zu unterstützen und die besten bulgarischen Musiktraditionen zu pflegen. Durch die allmähliche Erweiterung der Stiftungstätigkeit entstehen für das Land Bulgarien einzigartige konzeptionelle Kulturinstrumente mit dauerhaften Einfluss auf die Gesellschaft.

>>>> Image-Video: Yordan Kamdzhalov Fondation<<<<

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Die Ziele werden durch eine konzeptionelle Kulturplattform verwirklicht, deren künstlerischer Direktor und erster Dirigent Yordan Kamdzhalov ist. Die Plattform vereint mannigfaltige, organisch miteinander verbundene Musik- und Bildungsformen. Die Hauptaufgabe der Stiftung besteht in der Schaffung einer neuen bulgarischen Kulturprägung auf internationalem Niveau.




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GENESIS ORCHESTRA wurde mit seiner ersten CD Aufnahme
für den renommierten
deutschen Opus Klassik Award 2019
nominiert!
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Die Nominierung erfolgt in der Kategorie "Konzertaufnahme des Jahres"
(Karl Cherni und Max Bruch - Konzerte für zwei Klaviere und Orchester),
aufgeführt vom Klavierduo Genova§Dimitrov,
GENESIS ORCHESTRA, BNR Symphony Orchestra,
unter der Leitung von Yordan Kamdzhalov.
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„Musik ist überall und nirgendwo 

in der gleichen  Zeit,

im Inneren des Herzens gibt es viele Ebenen,

soviele Oktaven, so viele verschiedene Räume....“.

Yordan Kamdzhalov, (März 2017 Mozart Requiem/ bulg. Promotion Trailer)

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Das Wesen der Musik, dass sie die Seele zur Harmonie des Weltalls stimmt"

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Phythagoras von Samos um 570 v. Chr. - 510 v. Chr.
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Im Herzen ruht der geistige Kern

"Dass ich erkenne, was die Welt

Im Innersten zusammenhält"

Goethes Faust

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Wir versuchen nicht aufzuhören

über alle Grenzen hinweg zu fliegen wie der Blaue Vogel,

der laut der mythischen Erzählung immer dort ist,

wo Menschen ohne Angst an ihre Ideen glauben

und ihre Menschlichkeit trotz aller Widrigkeiten nicht verlieren.

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Das Einstudieren und immer wieder erneute Einstudieren einer Partitur ist für jeden Musiker eine Notwendigkeit. Ein Musikstück gestattet ein unendlich großes Spektrum an Interpretationen, von denen jede einzelne erhellend sein mag, jedoch keine die ultimative Bedeutung des Werks darstellen und ausschöpfen würde. Das erklärt die Notwendigkeit von immer neuen Interpretationen. Jede kann kompetent oder korrekt sein, doch keine ist von endlichem, abschließendem Charakter. Und es gibt bei der Interpretation keinen einzigen Aspekt des Musikschaffens, der so insignifikant wäre, dass man sich nicht mit ihm befassen sollte und mit Einfühlungsvermögen, Seelenverbundenheit und Ausschöpfen des künstlerischen Potentials, das ganze geistige Universum, die lebendige Schönheit des Geistigen, akribisch herauszuarbeiten.

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Der Genius eines großen Talents definiert sich gerade durch die Befähigung und Bereitschaft, auch dem kleinsten Detail mehr Bedeutung beizumessen als im Grunde notwendig wäre und so jede Interpretation erst durch die intensive Kontemplation, der Frage nach Inhalt, Herkunft und Sinn, der Vollkommenheit, Einheit und Ganzheit des reinen Seins, dem Göttlichem entgegegenstrebt und scheint zu Musik des Herzens und der Seele nur geboren, um sich von dem Irdischen zu entbinden und die nächsten Räume des Daseins in Ewigkeit zu durchdringen. So war auch Franz Lizst davon überzeugt:"Zur Bildung des Künstlers ist vor allem Emporwachsen des Menschen nötig. Jede Größe wird gemessen nach den seltenen Kräften, die sie zur Erreichung ihrer selbst wie sie zur Besiegung der ihr entgegenstehenden Hindernisse gebraucht. Nichts Edles kann geschehen, kein hohes Werk vollführt, kein Bund geschlossen werden und bewahrt, als auf dem Boden des Idealen."

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Bei näherem Betrachten genialer Komponisten und im Vertiefen ausgesuchter Werke, sowie deren Interpretationen, wird eben genau dieser, auf dem Boden des Idealen geschlossene Bund, deutlich spürbar. Für Yordan Kamdzhalov haben die, von ihm gewählten Komponisten und Werke, immer eine tiefgründige Bedeutung und müssen ihn emotional fesseln. Eine nicht unwesentliche Rolle in der Hermeneuthik, also der Auslegung, spielen die konkrete historische Situation, also die Werk und Texttreue, ein starkes Kohärenzgefühl (Machbarkeit, Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit) und das Überprüfen der Authentizität.

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Diesen fabelhaften Dirigenten zeichnen der hohe visionäre Anspruch, gepaart mit musikalischer Ästhetik aus. Seine Intuition baut auf umfangreiches und übergreifendes Wissen, zum Beispiel in Musikgeschichte, Kompostionslehre, Literatur, Philosophie, Psychologie, bildende Kunst, Poesie, Physik, Religion, Soziologie etcetera auf, um als Teil kreativer Entwicklung, Schlussfolgerungen der wahrscheinlichen Nähe ziehen zu können. Er sucht also jedes Stück mit Bedacht aus und setzt es in thematischen Kontext, dabei gelingt es ihm in außergewöhnlichem Maß, die besonderen Inhalte sensibel zu erspüren und durch intensives Erarbeiten, gemeinsam mit den Musikern ausdrucksstark zu interpretieren. Einige Komponisten sind ihm dabei, in charakteristischer Wesensart, überaus nahe und liegen ihm sehr am Herzen. Diese Zusammenhänge zeigen eine faszinierende Welt, des voneinander Lernens und der wechselseitigen Befruchtung im Sehnen, der Liebe, der Hoffnung, der Freude, aber auch, im tief empfundenen Schmerz.

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Aus dem Archiv 2021

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"Erstmals in Bulgarien!"

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"Durch Herschels Musik entdecken wir unsere Stärke

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und unser Können."

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"Interdisziplinäre Kunst- entscheidend- bedeutend-

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fundamental- wegweisend-

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elementar - vorbildlich - visionär- wesentlich-

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wichtig- erforderlich- maßgeblich."

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Beim Kennenlernen der Geschichte sehen wir, dass Interdisziplinarität etwas Selbstverständliches ist und dass viele der großen Schöpfer, Menschen aus Wissenschaft und Kunst, die über Jahrhunderte und Jahrtausende Geschichte modellierten, solche symmetrisch entwickelten Künstler sind. Das Projekt Interdisziplinäre Künstler stellt Persönlichkeiten vor, um uns an unser eigenes Potenzial, an unsere eigene Perspektive zu erinnern. Ein Kreislauf, der unsere Kreativität, unsere Stärke, unser Können, unsere Ganzheit weckt. Die erste Veranstaltung ist dem KOMPONIST UND ASTRONOM - WILHELM HERSCHEL (1738-1822) gewidmet. Jedes der Ereignisse im Zyklus besteht aus drei Abschnitten.

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I. Einführung: Yordan Kamdzhalov spricht über das außergewöhnliche Leben und die vielfältigen Interessen von Wilhelm Herschel. Dabei werden nicht nur die musikalischen Schlüsselthemen, Formeln und Ideen für die Kompositionen hervorgehoben, sondern Herschels Leistungen in Optik und Astronomie ein besonderer Platz eingeräumt. Die Geschichte seiner Entdeckungen und seine Reise vom 14-jährigen Oboisten in der Hannoveraner Armee, dann Autor von 24 Symphonien, zahlreichen Konzerten und Kirchenmusik zum Entdecker von Uranus und Infrarotstrahlung, Begründer der stellaren und extragalaktischen Astronomie und Begründer der stellaren Kosmogonie.

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II. Symphonie №8 c-minor und Sonata №5 in f-major - Uraufführung. Wilhelm Herschels Sonata Nr. 5 f-major  ist ein Werk, zu dem die Musikarchive schweigen. Geschrieben 1760. und wahrscheinlich nur in Anwesenheit des Komponisten selbst aufgeführt. Die Symphonie wird zum ersten Mal seit dem 18. Jahrhundert aufgeführt. Concertmaster ist einer der derzeit erfolgreichsten und weltweit renommiertesten jungen bulgarischen Geigerrinnen Zornitsa Ilarionova, die auch einer der ersten Preisträger der Yordan Kamdzhalov Foundation ist.

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III. Dialoge nach dem Konzert zwischen Bühne und Publikum Ein Gespräch, bei dem der aktive Teil zum Publikum wird, das seine Fragen stellen kann, basierend auf dem, was es im ersten und zweiten Teil der Veranstaltung gehört und erlebt hat. Dieses Format sucht einen Weg, vor dem Hintergrund der erschreckend wachsenden NICHT-dialogischen Natur der modernen Gesellschaft neue Bedingungen für Dialogizität zu katalysieren, um Bedingungen für die natürliche Konstruktion einer organischen Kulturgesellschaft zu schaffen.

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Die Veranstaltung findet am 26.06.2021 statt. ab 20 Uhr im City Mark Art Center. (https://ticketscmart.info/event/602) Und für bulgarische Lehrer, Studenten und Kultur- und Bildungsbeteiligte gibt es am selben Tag um 18 Uhr eine Sonderausgabe zu Vorzugspreisen. (https://ticketscmart.info/event/638)

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Dieses wegweisende Projekt, zeigt den entscheidenden Weg in die Zukunft. Es wird nicht vom Kulturministerium unterstützt. Am 26. Juni startet Yordan Kamdzhalov im City Mark Art Center zusammen mit GENESIS ORCHESTRA einen neuen Konzertzyklus mit pädagogischem Zweck INTERDISZIPLINÄRE KÜNSTLER.

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Yordan Kamdzhalov

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und

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GENESIS ORCHESTER

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präsentieren:

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Wilhelm Herschel

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!>Symphonie №8 c-minor.

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!>Sonata №5 f-major.

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Hier: >> Tickets <<

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GENESIS ORCHESTRA

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mit

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Dirigent

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Yordan Kamdzhalov

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realisieren

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die erste offizielle Aufführung

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von Herschels sonata №5

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seit dem 18. Jahrhundert!

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26. Juni 2021 - 18:00 und 20:00 Uhr - Sofia - City Mark Art Center

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Programm:

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Einführung - Komponist und Astronom -

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Wilhelm Herschel (1738-1822)

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Der Entdecker von Uranus - Wilhelm Herschel -

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Astronom und Physiker mit Weltbeitrag,

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komponiert Weltmusik ...,

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eine neue aufgeklärte Konzertreihe,

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die disziplinären Künstlern

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der Menschheitsgeschichte gewidmet ist.

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Uranus steht symbolisch für unerwartete,

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unkontrollierbare Veränderungen,

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für Revolution und Wandel.

 

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Bulgarien hat gesungen,

Bulgarien singt und Bulgarien wird singen!

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Wir laden Sie herzlich zu einem außergewöhnlichen Event ein,

das ganz im Zeichen des gemeinsamen Schaffens steht –

am Tag der Freiheit und des Nationalstolzes –

zum ersten Mal am 3. März in Ruse.

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„Musiklabor für alle – Bulgarien singt“

ist eine konzeptionelle Vokalplattform,

die kollektive kreative Erfahrungen durch die Kommunikation

mittels Rhythmus, Musik und Worten anregt.

Dieses Format steht allen offen, unabhängig von Alter,

Geschlecht, Beruf oder musikalischen Vorkenntnissen.

Es gibt kein Publikum und keine Interpreten –

alle Anwesenden sind Mitgestalter

eines gemeinsamen kreativen Erlebnisses.

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Das Format findet jährlich an Orten

von Bedeutung für die bulgarische Geschichte und Kultur statt

und wird dieses Jahr zum ersten Mal in Nordbulgarien,

genauer gesagt in „Klein-Wien“, veranstaltet.

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Teilnehmer:

Yordan Kamdzhalov – Künstlerischer Leiter

Musikalisches Labor für den Menschen – Chor

Teilnehmer des Kinderchors der Privaten Grundschule „Stremez“,

Sofia Maya Vasileva-Chetrokova – Chorleiterin

Gastsolisten: Victoria Rizov (Gesang)

Maria Andreeva (Violine)

Petar Yordanov-Buni (Schlagzeug)

Konstantin Kuchev (Multiinstrumentalist)

Und weitere.

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🕕 3. März, 18:00 Uhr 📍 Arena Ruse 🎟️ Eintritt frei

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>BNT 17. April 2026

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26. April 2026 Bulgaria Hall 18:00

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Mozart Requiem

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Ausverkauft

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Die intensiv strahlende Liebe zur Kunst, ob es sich nun um Musik, Literatur, Malerei, Bildhauerei oder die Schauspielkunst handelt, ist eine Gottesgabe und Berufung. Zur Natur des Künstlers gehören ein Sinn fürs Schöne, Aufrichtigkeit, die Beherrschung seines Handwerks sowie Konzentration. Mozart, gilt als der Künstler par excellence, der von seinem Werk besessen war, dabei naiv und unbewußt seine ganze Schöpferkraft gebend, alles um sich herum vergessen oder nur als Kulisse seines künstlerischen Daseins wahrgenommen hat.
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Beim Mozart-Requiem geht es für den Dirigenten, noch vor dem genauen Partitur-Studium, erst einmal um die Frage, welche Fassung er nimmt. Denn dieses Werk hinterließ der Meister nur als Fragment: die Teile Sanctus, Benedictus, Agnus Dei und Communio fehlten ganz, dem „Lacrimosa“ fehlte ein Schluss und bei vielen anderen Sätzen hatte Mozart nur ein Particell skizziert. Das heißt, in die Partitur war nur ein Gerüst eingetragen, das aus den vier Vokalstimmen, der instrumentalen Basslinie und wichtigen Motiven der Violinen oder Bläser bestand. Auf Wunsch der Witwe ergänzte Mozartschüler Franz Xaver Süßmayr die Partitur der musikalischen Kostbarkeit. Das Requiem steht gleich in doppelter Hinsicht für den Tod, nicht nur wegen seines Themas, sondern auch aufgrund der Umstände seines Entstehens. Manche sehen darin Mozarts musikalisches Vermächtnis. Auch mehr als 200 Jahre nach dem Tod des großen Komponisten hat das geheimnisvolle Opus, dass eher ein Werk des Trostes als des Schmerzes ist, nichts von seiner Faszination verloren. Dies gilt, ganz besonders für die, so intensive und tief berührende, Interpretation Yordan Kamdzhalovs.
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"Vielleicht ist es das Menschliche, was dieses Requiem so groß macht. Es ist keine Musik aus einer anderen Welt, keine jenseitige Schönheit. Kein heller, himmlischer Klang. Mozart verzichtet auf die hohen Holzbläser, es ergibt sich ein weicher, dunkler Klang. Es ist Erdenmusik - für die, die sterben müssen und für die, die bleiben müssen, den Verlust erleiden. Der Tod als Freund des Menschen? Der Tod als Schlüssel zur Glückseligkeit? Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es. Diese helle, festliche und lebensvolle Widergabe, des Requiem von Yordan Kamdzhalov, seinem überragenden Genesis Orchester und dem engagierten Choristen, sowie einzigartigen Solisten, ist mehr als nur schöne Musik."



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Yordan Kamdzhalov:„Musik ist überall und nirgendwo in der gleichen Zeit. Im Inneren des Herzens gibt es viele Ebenen, so viele Oktaven, so viele verschiedene Räume....“ (Zitat aus dem Promtion-Trailer/Mozart Requiem 26.3.2017 in Plovdiv)

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Mozart, so viel mehr als ein wundersames Genie
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LIVE-EVENT am 22. April 2026

19:00 - 21:00 

Lumière Kino, Sofia

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Live-Gespräch, nicht vorbereitete Vorträge

Der Dialog entwickelt sich organisch auf der Bühne

Aktive Beteiligung des Publikums

Sie können Fragen in Echtzeit über ein spezielles System stellen.

Ein Treffen zwischen zwei Welten

Physik und Philosophie.

Die Atmosphäre von LIMITLESS

Ruhig, tief, konzentriert, gemeinsam und freundlich

– ein Raum für denkende Menschen

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LIMITLESS vereint zwei helle Figuren

der bulgarischen Bildung und Kultur!

Der Lehrer, der Generationen von

denkenden Menschen bildet,

und der Maestro,

der das menschliche Potenzial in Kunst und

lebendige kreative Energie verwandelt.

Es wird inspirierende Gespräche geben,

die deinen Geist provozieren und deinen Horizont erweitern werden.

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In einem Zeitalter von Algorithmen,

Beschleunigung und Informationsrauschen

wird die Frage nach der Bedeutung immer persönlicher.

Dieses Treffen ist für Sie, wenn …

- Die Suche mehr als oberflächliche Motivation ist

- Sie intressiert an der Entwicklung des menschlichen Potentials sind

- Sie über die Zukunft der Bildung nachdenken

- Sie die Spannung zwischen Technologie und Menschlichkeit spüren

Auf der Bühne werden Sie keine vorbereiteten Reden sehen, sondern ein echtes Gespräch, das sich in Echtzeit entfaltet - und mit der Beteiligung des Publikums.

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Es gibt Persönlichkeiten, die nicht nur in der Kultur präsent sind, sondern durch sie für die Zukunft des Menschen arbeiten.

Maestro Yordan Kamdzhalov ist einer von ihnen. Hinter der internationalen Karriere, hinter den großen Kulissen, Orchestern und Anerkennung steckt etwas Wesentlicheres: ein konsequenter Einsatz für das innere Potenzial des Menschen.

Genau in diese Richtung baut die Arbeiten, mit denen derMaestro nicht nur eine kulturelle Peäsenz, sondern Lebensumfeld auf:

Фондация "Йордан Камджалов" / Yordan Kamdzhalov Foundation - gewidmet für Talent, Zukunft

und die Entwicklung bulgarischer Potentiale.

Академия за Човека / Academy for the Human self - ein Raum,in dem Wissenschaft, Kunst, Sport

und moralische Intelligenz aufeinandertreffen.

Стремеж - Частно Училище и Детска Градина - ein Ort, an dem das Kind Keine Funktion eines Systems ist,

sondern eine Persönlichkeit mit einem einzigartigen inneren Universum.

Vor allem heute sein!

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Maestro Yordan Kamdzhalov ist ein weltbekannter Dirigent und Visionär, der für seine einzigartige Fähigkeit bekannt ist, Wissenschaft, Kunst und Philosophie in eine komplette Erfahrung zu bringen. Er absolvierte die renommierte Hans Eisler Akademie in Berlin, und seine Karriere führte ihn auf die größten Bühnen in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten. Kamdzhalov hat zahlreiche internationale Auszeichnungen gewonnen und ist der Schöpfer des GENESIS ORCHESTRA und des Music Laboratory for Man. Er ist auch der Gründer der Academy for Man – ein innovatives interdisziplinäres Zentrum, das Wissenschaft, Kunst und Sport im Dienst der gesamten menschlichen Entwicklung zusammenbringt.

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Über vier Jahrzehnte hat Theodosii Theodosiev Generationen junger Menschen aufgebaut, die tiefdenken, diszipliniert arbeiten und über das Offensichtliche hinausblicken.

Theo, wie er unter seinen Freunden und Schülern bekannt ist, begann seine mehr als 40-jährige pädagogische Erfahrung an der Nikola Obreshkov High School of Mathematics – Kazanlak, wo er heute ein Schulleiter für Physik und Astronomie ist. Dort startete er eine spezialisierte Ausbildung in angewandter Mathematik und Physik, entwickelte seine Methodik zur Bildung von Power Intelligence, schuf eine freie Schule für Schüler und Lehrer, bekannt als „School of Theo“, in der er eine theoretische und praktische Grundlage für die Ausbildung pflegte und entwickelte.

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Seine Schüler gewannen Dutzende von Medaillen von den Internationalen Physik-Olympiaden, aber vielleicht noch wichtiger, sie trugen eine Kultur des Denkens.
Im Mittelpunkt seiner Philosophie steht eine einfache, aber seltene Idee:
"Genie wird kultiviert."



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Sie stehen zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne

und sind beste Freunde!

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Sie lieben es, zusammen in den Bergen zu wandern.

Sie lieben die Kunst, und ihre Seelen sprechen durch sie

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Seien Sie gespannt auf die neue Show

„Wunder in uns“

am 13. Mai in Sofia!

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Madeleine Algafari und Yordan Kamdzhalov

im Gespräch über unsere Gefühle.

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Liebe, Angst, Wut …

Wie können wir sie annehmen?

Wie können wir sie überwinden?

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DAS Journal:

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>"Kamdzhalov- Musik ist überall"<

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Das Einstudieren und immer wieder erneute Einstudieren einer Partitur ist für jeden Musiker eine Notwendigkeit. Ein Musikstück gestattet ein unendlich großes Spektrum an Interpretationen, von denen jede einzelne erhellend sein mag, jedoch keine die ultimative Bedeutung des Werks darstellen und ausschöpfen würde. Das erklärt die Notwendigkeit von immer neuen Interpretationen. Jede kann kompetent oder korrekt sein, doch keine ist von endlichem, abschließendem Charakter. Und es gibt bei der Interpretation keinen einzigen Aspekt des Musikschaffens, der so insignifikant wäre, dass man sich nicht mit ihm befassen sollte und mit Einfühlungsvermögen, Seelenverbundenheit und Ausschöpfen des künstlerischen Potentials, das ganze geistige Universum, die lebendige Schönheit des Geistigen, akribisch herauszuarbeiten.

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Der Genius eines großen Talents definiert sich gerade durch die Befähigung und Bereitschaft, auch dem kleinsten Detail mehr Bedeutung beizumessen als im Grunde notwendig wäre und so jede Interpretation erst durch die intensive Kontemplation, der Frage nach Inhalt, Herkunft und Sinn, der Vollkommenheit, Einheit und Ganzheit des reinen Seins, dem Göttlichem entgegegenstrebt und scheint zu Musik des Herzens und der Seele nur geboren, um sich von dem Irdischen zu entbinden und die nächsten Räume des Daseins in Ewigkeit zu durchdringen. So war auch Franz Lizst davon überzeugt:"Zur Bildung des Künstlers ist vor allem Emporwachsen des Menschen nötig. Jede Größe wird gemessen nach den seltenen Kräften, die sie zur Erreichung ihrer selbst wie sie zur Besiegung der ihr entgegenstehenden Hindernisse gebraucht. Nichts Edles kann geschehen, kein hohes Werk vollführt, kein Bund geschlossen werden und bewahrt, als auf dem Boden des Idealen."

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Bei näherem Betrachten genialer Komponisten und im Vertiefen ausgesuchter Werke, sowie deren Interpretationen, wird eben genau dieser, auf dem Boden des Idealen geschlossene Bund, deutlich spürbar. Für Yordan Kamdzhalov haben die, von ihm gewählten Komponisten und Werke, immer eine tiefgründige Bedeutung und müssen ihn emotional fesseln. Eine nicht unwesentliche Rolle in der Hermeneuthik, also der Auslegung, spielen die konkrete historische Situation, also die Werk und Texttreue, ein starkes Kohärenzgefühl (Machbarkeit, Sinnhaftigkeit, Verstehbarkeit) und das Überprüfen der Authentizität.

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Diesen fabelhaften Dirigenten zeichnen der hohe visionäre Anspruch, gepaart mit musikalischer Ästhetik aus. Seine Intuition baut auf umfangreiches und übergreifendes Wissen, zum Beispiel in Musikgeschichte, Kompostionslehre, Literatur, Philosophie, Psychologie, bildende Kunst, Poesie, Physik, Religion, Soziologie etcetera auf, um als Teil kreativer Entwicklung, Schlussfolgerungen der wahrscheinlichen Nähe ziehen zu können. Er sucht also jedes Stück mit Bedacht aus und setzt es in thematischen Kontext, dabei gelingt es ihm in außergewöhnlichem Maß, die besonderen Inhalte sensibel zu erspüren und durch intensives Erarbeiten, gemeinsam mit den Musikern ausdrucksstark zu interpretieren. Einige Komponisten sind ihm dabei, in charakteristischer Wesensart, überaus nahe und liegen ihm sehr am Herzen. Diese Zusammenhänge zeigen eine faszinierende Welt, des voneinander Lernens und der wechselseitigen Befruchtung im Sehnen, der Liebe, der Hoffnung, der Freude, aber auch, im tief empfundenen Schmerz.

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Die Metamorphose als Wesenselement der Musik

Zum Thema der Dissertation von Dr. Yordan Kamdzhalov

Musik ist in ihrer Dreigliedrigkeit von Rhythmik, Harmonik und Melodik ein Spiegel des Menschenwesens. Sie als bloßen Ausdruck des Gefühls zu betrachten, wäre ebenso einseitig wie ihre Zuordnung zu mathematischen Konstruktionen, die sie in modernen Kompositionsweisen erfahren hat. Dabei bildet sie innerhalb der Künste aufgrund der ihr eigenen Bewegung und Vergänglichkeit — eine Melodie z. B. wird nur dadurch hörbar, erlebbar, daß jeder einzelne Ton vorübergeht und dem nächsten Platz macht — ein Zwischenreich zwischen bleibender Sinneserscheinung und nur in Tätigkeit bestehender Geistigkeit.

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Diese Tatsache erfordert insbesondere in der das wache, denkerische Bewußtsein ansprechenden Melodik vom Zuhörer ein inneres Mitgehen, ein bewußtes Verfolgen der Bewegung, steht doch die ganze Melodie nie als Gesamtsinneseindruck vor dem Menschen. Sie ist letztlich nur als das geistige Band zu erfassen, das die einzelnen Töne miteinander verbindet.

Durch diese Eigenschaften ist im Reigen der Künste die Musik diejenige, die das Element der Verwandlung, der Metamorphose am deutlichsten zum Ausdruck brin­gen kann.

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Die Musik“, fand Debussys, „ist eine geheimnisvolle Mathematik, deren Elemente am Unendlichen teilhaben. Sie lebt in der Bewegung des Wassers, im Wellenspiel, im Wechseln der Winde; nichts ist musikalischer als ein Sonnenuntergang! Als Gott den Menschen schuf, gab er ihm die Musik als Sprache des Himmels und der Herzen"

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Musik ist die verborgene Mathematik der unbewusst rechnenden Seele.“ Diese Aussage von Gottfried Wilhelm Leibniz steht exemplarisch für eine ganze Reihe von Betrachtungen aus unterschiedlichen Zeiten, die eine tiefliegende Verwandtschaft zwischen Musik und Mathematik postulieren. Klangarchitektur ist mehr als ein ästhetisches Hörvergnügen.

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Alles im Kosmos vibriert in seiner eigenen Frequenz. Der Mars schwingt in der 33. Oktave mit 144,72Hz, was dem Ton d entspricht. Der Jupiter schwingt in der 36. Oktave mit 183,58Hz, was dem Ton fis entspricht. Zwischen diesen beiden Planeten schwingt, auf seiner Umlaufbahn, etwa 525 Millionen Kilometer von uns entfernt, der Kleinplanet Kamdzhalov 52292.

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Alles ist Zahl“ beschreibt die Weltanschauung von Pythagoras. Seiner Zeit weit voraus, beschrieb der Philosoph, um 500 vor Christus, als Erster den verblüffenden Zusammenhang zwischen Mathematik und Musik. Mit Hilfe eines so genannten Monochords, einer Art Gitarre mit nur einer einzigen Saite, untersuchte der Denker die Geheimnisse der Tonkunst. Er erkannte, dass sich die grundlegenden Musikintervalle durch einfache Zahlenverhältnisse beschreiben lassen. Mit einem verschiebbaren Steg teilte Pythagoras die Saite des Monochords beispielsweise im Verhältnis eins zu zwei. Die beiden Saitenabschnitte erklangen fortan im Abstand von genau einer Oktave, dem Grundintervall jedweder Musik.

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Erst im 17. Jahrhundert jedoch, längst waren Notensystem, Mehrstimmigkeit und Harmonik erfunden, gelang es dem französischen Mönch und Mathematiker Marin Mersenne, den Zahlenspielen des Griechen eine physikalische Erklärung zu geben. Mersenne brachte bis zu 40 Meter lange Saiten zum Klingen und zählte ihre Schwingungen. Das Ergebnis: Tatsächlich schwingt eine Oktave stets exakt doppelt so schnell wie der jeweilige Grundton. Die Oktave ist in fast allen Musikkulturen der Welt ein Grundintervall, das in der Regel das Grundgerüst für Tonleitern bildet. Ganz in seinem Sinne, beschreibt Hans Zimmermann, Musik ist empfundene, verzeitlichte, hörbare Mathematik und belegt es akribisch, sozusagen bis auf das Komma genau. Für Johann Sebastian Bach war Musik stets, unter anderem auch, ein Spiel mit Zahlen und Regeln, Serien und Intervallen, Korrelationen und Ordnungen.

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So ist es nicht verwunderlich, dass die Zahl der Unendlichkeit, die Acht, nicht nur bei Yordan Kamdzhalov und den Übersetzungen der Partituren, in das globalisierende System der Zahlenstruktur, eine entsprechend tragende Funktion einnimmt, sondern bereits bei den Komponisten, eine sich wiederholende, "Fundamentstruktur" bildete und eine universielle Schwingungsfrequenz darstellt. Globalisierende Zahlenstruktursysteme sind aus unserem Leben kaum wegzudenken. Sie erleichtern, weltweit unabhängig von der Sprache, die allgemeine Verständigung und den fachlichen Austausch, z.B. in der Medizin, in den Naturwissenschaften und der Literatur.

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"Es gibt sieben Niveaus der Analyse durch die jede Partitur geht. Die Hauptanalyse bezeichne ich als die Analyse des "System des Körpers" der Komposition. Das ist sozusagen eine Übersetzung durch Ziffern in das System. Das hilft für eine stabile Aneignung des Werkes, Das ist einfach meine Methode.. Ich bin bereit es mit jedem zu teilen, es ist kein Geheimnis." Yordan Kamdzhalov

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Magisch chrismatische Präsenz. Unfassbar strahlende Schönheit. Reinheit seiner unglaublichen visionären Ideen. Riesige Liebe zum Menschen, der Seele und des Geistes. Auf der Suche nach dem Selbst. Entfaltung der maximalen schöpferischen Freiheit, Klarheit und wirksamen Sinnhaftigkeit. Ruhelos schaffender Geist. Ausdrucksstarke poetische Sprache. Umfassende Kenntnis der Weltliteratur. Besessen von der Idee als größte Herausforderung und Unbequemlichkeit, Werte und Wertvolles für die Zukunft zu erschaffen. Das Unbeschreibliche - danach sucht er bewusst lebenslang. Starke Liebe zur Natur. Erhebung des religiösen Geistes. Beständiges Lernen und bilden einer gebenden Persönlichkeit mit Weltgewissen. Umfangreiches Interesses an Politik, Wirtschaft, Staatlichkeit, die Rolle der Kunst, Nutzlosigkeit, Sinnhaftigkeit, Freiheit, Leidenschaft und Auferstehung.

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Kunst und Kultur als Leitbild unserer Zeit, Extreme in der Musik, Förderung junger Talente, die Richtung der Gedanken, neue Wege, Motivation, Eigenverantwortung, Demut als Höhepunkt der Macht. Tiefe Verbundenheit mit Bulgarien und seinen Menschen. Träger von Gerechtigkeit und Wahrheit, Stärke und Unerschrockerheit. Freiheitschenkender, unterstützender, starkmachender Vater von fünf traumhaften biologischen Kindern und zwei adoptierten. Leidenschaft des Denkens, Tiefe der Gedanken. Freude und Liebe vermehren sich im Herzen tausendfach und senden ihre Strahlen, wie die Sonne, die sich im Kristall verfängt. Spirituell seelenvoll, wunderschön, phänomenal meisterhaft, gebildet, klug, sinnlich, atemberaubend, maximal herausfordernd durch gütige Strenge, beispielhaft inspirierend. Seine Konzerte sind keine Ware, sondern maximale Ereignisse und eine Offenbarung! Man muss Yordan Kamdzhalov erleben, um zu verstehen, was seine Strahlkraft ausmacht.

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